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Peter Altmaier warnt vor Rot‑Grün‑Rot‑Koalition in Berlin
Der frühere Bundesminister Peter Altmaier schließt sich prominenten Appellen an und warnt vor einer Rot‑Grün‑Rot‑Regierung in Berlin.
Peter Altmaier · Redaktion Notables · 9. Oktober 2026 um 00:30
Prominente warnen vor einer Rot‑Grün‑Rot‑Koalition
In den letzten Tagen haben mehrere bekannte Politikerinnen aus den Parteien CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam einen Appell für politische Verantwortung in Berlin veröffentlicht. Unter den Unterzeichnerinnen befindet sich der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier.
Altmaier, der seit 2005 in verschiedenen Ministerämtern tätig war und zuletzt als Bundesminister für Wirtschaft und Energie bis 2021 diente, äußert sich besorgt über die Möglichkeit einer Rot‑Grün‑Rot‑Koalition in der Hauptstadt. In einer Stellungnahme betont er, dass ein solches Bündnis die politische Stabilität gefährden und zu einer „Brandmauer“ führen könnte, die das Vertrauen der Bürger*innen in die Regierungsfähigkeit erschüttert.
Der Appell, der von der Jüdischen Allgemeine und später von der DIE ZEIT aufgegriffen wurde, richtet sich an alle Berlinerinnen und fordert ein klares Bekenntnis zu einer verantwortungsbewussten Regierungsführung. Neben Altmaier haben auch prominente Persönlichkeiten wie Fischer und Thierse ihre Unterstützung signalisiert. Die Unterzeichnerinnen argumentieren, dass die Kombination aus SPD, Grünen und Linken in Berlin zu einer zu starken Linken‑Dominanz führen könnte, die wichtige wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen vernachlässigt.
Der Vorwurf, die Union könne bei der Frage einer „Brandmauer“ wackeln, stammt ursprünglich von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der in einem anderen Kontext die Gefahr einer schwachen Union betonte. Altmaier greift diese Argumentation auf und verbindet sie mit seiner eigenen Erfahrung aus der Regierungsarbeit: Er warnt, dass ein zerbrechliches Bündnis nicht nur die politische Handlungsfähigkeit, sondern auch die internationale Reputation Deutschlands schwächen könnte.
Während die Diskussion um mögliche Koalitionen in Berlin noch im Gange ist, hat Altmaier klar gemacht, dass er keine weitere Linke‑Dominanz akzeptieren will. Er ruft die Berliner*innen dazu auf, sich aktiv an der Debatte zu beteiligen und die Konsequenzen einer Rot‑Grün‑Rot‑Regierung zu prüfen. Die Initiative hat bereits breite mediale Aufmerksamkeit erhalten und wird voraussichtlich die Koalitionsverhandlungen in den kommenden Wochen beeinflussen.
Die Debatte um die Rot‑Grün‑Rot‑Koalition spiegelt die wachsende politische Fragmentierung in Deutschland wider. Altmaiers Warnung könnte ein entscheidender Faktor sein, wenn es um die Bildung einer stabilen Regierung in Berlin geht – und darüber hinaus, wie die Parteien künftig zusammenarbeiten, um die Herausforderungen von Wirtschaft, Klima und Sicherheit zu meistern.
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