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Bettina Jarasch kritisiert Berliner Antisemitismus‑Einigung
Bettina Jarasch äußert sich kritisch zur rot‑rot‑grünen Antisemitismus‑Vereinbarung und fordert mehr Transparenz.
Bettina Jarasch · Redaktion Notables · 10. Oktober 2026 um 02:37
Bettina Jarasch, die seit 2022 Mitglied des Grünen‑Bundesvorstands und seit 2021 Fraktionsvorsitzende der Berliner Grünen, hat sich öffentlich gegen die kürzlich erzielte Einigung zwischen SPD, Grünen und Linken zur Bekämpfung von Antisemitismus ausgesprochen. In einer internen Nachricht der Berliner Linkspartei, die von einer Recherche der WELT veröffentlicht wurde, kritisierte sie die Vereinbarung als unzureichend und warf den Koalitionspartnern mangelnde Transparenz vor. Jarasch betonte, dass die Politik nicht nur formale Beschlüsse fassen, sondern konkrete Maßnahmen erarbeiten müsse, um antisemitische Tendenzen wirksam zu bekämpfen. Gleichzeitig wurde ihr Name in einer anderen Meldung im Tagesspiegel nicht erwähnt, obwohl sie als Spitzenkandidatin der Grünen im Fokus stand. Diese Auslassung löste Diskussionen über die mediale Sichtbarkeit von Frauen in Spitzenpositionen aus. Jarasch bleibt jedoch standhaft und fordert eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema, um das Vertrauen der jüdischen Gemeinschaft in die Berliner Politik zu stärken.
